Aktueller PrEP-Engpass in der Schweiz

Mepha hat Ende Februar 2026 informiert, dass derzeit ein Engpass an Emtricitabin-Tenofovir-Mepha® besteht. Dies ist derzeit das einzige PrEP-Produkt, das verschrieben und von der OKP erstattet werden kann. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, wie lange dieser Mangel andauern wird.

Bis dahin empfehlen wir Folgendes:

  • Lass dir nur eine Packung PrEP pro Visite verschreiben.
  • PrEP-User*innen, die in der Nähe der Grenze wohnen, können ihre Gesundheitsfachperson um ein Rezept für Emtricitabin-Tenofovir-Mepha®im Ausland bitten. Ob die Krankenkassen die Rechnungen übernehmen ist im Einzelfall nicht gesichert.
  • Wenn möglich, können PrEP-User*innen einen Wechsel zu PrEP-on-Demand in Betracht ziehen.
  • Die Monopräparate mit den Wirkstoffen Emtricitabin bzw. Tenofovir können ebensowenig wie das Orignalprodukt Truvada® über die Krankenkassen abgerechnet werden.
  • Sollte deine Apotheke vor Ort keine PrEP mehr erhalten, kann sie zurzeit noch bei der Online-Apotheke Schaffhauserplatz in Zürich mit Rezept bestellt werden unter www.swissprep.ch. Diese Apotheke hat zum Zeitpunkt dieses Beitrages noch einen Vorrat.

 

Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.